



Tornado stammt aus dem lateinischen und bedeutet ,,drehend". In den USA heißen sie Twister und in Deutschland wurde der Wirbelsturm schon immer als Windhose oder als Großtrombe bezeichnet. Kleine Tornados wirbeln Laub oder Staub auf, große zerstören Städte. Tornados entstehen während Gewittern in Minuten, sind schwer vorhersagbar und fast alles, was der gierige Luftschlauch ansaugt, zerlegt er in gewaltige Trümmer. Sie fegen am meisten durch die USA, denn dort toben jedes Jahr etwa 100.000 schwere Gewitterstürme, 1200 von denen toben im März, April und Mai. Während dieser Zeit herrschen ideale Bedingungen zur Entstehung von großen Gewittern. Die Bundesstaaten Texas, Oklahoma, Kansas und Nebraska gelten als extrem Tornadogefährdet. Aber auch in Deutschland, England, Italien, Osteuropa und Argentinien wüten regelmäßig Tornados. Oft wüten dort weniger Starke Tornados, aber jeder Hunderte ist verheerend. In Nordamerika sind das im Schnitt etwa 12 pro Jahr, in Deutschland wüten 20 bis 30 Jahren ein starker.
Es sind die hohen Geschwindigkeiten, die Tornados zu Killerwinden machen. Lange dachte man, Häuser explodierten durch schnelle Druckschwankungen beim Heranziehen der Winde, in Wirklichkeit werden sie einfach weggedrückt. Die schnellste Windgeschwindigkeit die es auf der Welt gab wurde in Bridge Creek, Oklahoma gemessen: Mit einer Windgeschwindigkeit von
510 km/h.

Wenn Luft mit dieser Gewalt vorbeipeitscht, herrscht absolutes Chaos. Die Wirkung am Boden entspricht der Druckwelle einer Atombombe.Verdoppelt sich die Geschwindigkeit vervierfacht sich der Druck. Bei diesen hohen Geschwindigkeiten kann ein Strohhalm den Hals eines Menschen durchschlagen. Experten schätzen, dass die Luft in einem Tornadorüssel mit über 800 Stundenkilometer wirbelt. Der Tornado kann jeden Moment, unvorhersagbar, die Richtung ändern. Am 11. April 1995 wütete 51 Tornados in Ohio, an dem Tag starben 256 Menschen.
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